Reste sind das Beste! Supplì aus Risotto Resten

Auch wenn es mir leider allzu selten passiert, dass vom leckeren Risotto noch genügend Reste bleiben, möchte ich euch gerne vorstellen wie man aus ihnen Supplì, ein typisch römisches, frittiertes Reisbällchen herstellt.

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In Rom, wo man ingesamt den fritti, also frittierten Kleinigkeiten, alles andere als abgeneigt ist, findet man Supplì al telefono, die römischen Geschwister der sizialinischen Arancini, in wirklich jeder Ecke und Pizzastube. Den Zusatz „al telefono“ kriegt das Bällchen übrigens aufgrund seiner Mozzarella Füllung die im heißen Zustand beim Reinbeißen natürlich wunderschön lange Fäden zieht und so -entfernt, ganz entfernt!- an eine Telefonschnur erinnert!

Hat man -wie ich.. warum muss Risotto auch so lecker sein?- keine Risottoreste, kann man natürlich auch wunderbar frisches Risotto zubereiten und ein wenig abkühlen lassen, bevor man sich ins fröhliche Frittier-Vergnügen stürzt.

Also. Vorhang auf für eine wunderbar schmackhafte römische Vorspeise / Kleinigkeit für zwischendurch! Mengenangaben sind bei der Resteverwertung natürlich immer ein wenig schwierig.. Man nimmt das was da ist! Ich beziehe mich jetzt aber einfach mal auf die Risotto-Neu-Koch-Variante mit der ihr bestimmt 20 Suppli herstellen könnt.


Zutaten:

  • Risotto (natürlich geht das ganze auch ohne Artischocken oder mit Pilzen oder Kürbis oder Rotwein oder oder oder… hauptsache ihr kocht euch einen leckeren, schlotzigen Risotto!)
  • Mozzarella (1-2 Kugeln a 125 g)
  • Eier (2)
  • Paniermehl
  • Fritteuse oder tiefe Pfanne mit genügend Öl

Die Zubereitung ist denkbar einfach!Schneidet den Mozzarella in Stücke, stellt die Eier verquirlt in einem Schüsselchen und das Paniermehl in einem anderen  bereit. Ihr nehmt nun etwas Risotto auf die Hand, drückt ein wenig Mozzarella in die Mitte und formt das Ganze zu einer Kugel. Die Bällchen sollten von der Größe zwischen Golf- und Tennisball liegen. (Jeder, der weiß wie unsportlich ich bin, kann sich vielleicht vorstellen, wie albern ich mir vorkomme, wenn ich so sportbezogene Vergleiche ziehen muss 😉 )

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Die Reisbällchen werden nun paniert, d.h. erst in der Eimasse dann im Paniermehl gewälzt und nun für einen Moment zur Seite (am besten auf einer Platte in den Kühlschrank) gestellt.

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Erhitzt nun die Fritteuse / das Öl in eurer Pfanne. Gebt die Supplì portionsweise ins heiße Fett! Je nach Zubereitungs- / Fritteusenart variiert auch die Frittierzeit. Ich würde aber ca. 5-7 Minuten empfehlen.

Die Supplì dann herausholen und auf Küchenpapier leicht abtropfen lassen. Sie schmecken zwar sowohl warm als auch kalt, ich würde sie allerdings -nicht nur wegen des Telefonschnureffekts- definitiv warm empfehlen!

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BUON APPETITO!

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