Zurück aus der Sommerpause mit jeder Menge Kinder-Nähereien!

Nun, da die ersten verregnet-grau-gemütlichen Herbsttage ins Land ziehen möchte auch ich mich endlich aus einer langen Sommerpause zurückmelden.

Nach einigen Wochen vollen Sommergenusses mitsamt vieler Koch-,Back- und Nähstunden und allerlei neuen Ideen für Blogbeiträge fange ich nun auch endlich an diese Ideen in die Tat umzusetzen.

Ein Thema, das mich die letzten Monate beschäftigt und begleitet hat, war die sich nähernde Geburt des ersten Kindes meiner lieben Freunde Mirco und Selina. Da es nicht nur deren erstes Kind, sondern im Grunde auch das erste Kind in meiner ganz nahen Umgebung war, sprudelte mein Kopf natürlich über vor Ideen, was ich und meine Nähmaschine Klara für die kleine Erbse alles so zaubern könnten.

Da Dinge für die Erbse zu nähen also eine meiner absolut liebsten Sommerbeschäftigungen 2016 war, möchte ich in diesem ersten Post-Sommer-Beitrag die bisherigen Ergebnisse meiner Nähsessions vorstellen.

Da ich mich tatsächlich noch nicht daran getraut habe Kleidung für den Kleinen zu nähen -ich weiß auch nicht genau warum, aber ich habe einen riesen Respekt davor Kleidung für andere, grade für Babys zu nähen.. Das muss definitiv noch überwunden werden 😉 – gab es bisher eine Krabbeldecke, eine Art Wickeltasche und natürlich auch noch ein kleines Kuscheltier.

Kommen wir als erstes zur „Wickeltasche“. Der Wunsch war einfach eine große, stabile, unkitschige Tasche zu erstellen, in die alles reinpasst, was man fürs Kind so braucht und die man gut über den Kinderwagen hängen kann, die aber nicht unbedingt mit bunten, verspielten Kinderstoffen erschlägt. Entstanden ist, nach einigen Kämpfen, da die Nähmaschine bei so vielen Kunstleder-, Stoff- und Gurt-Schichten nicht immer so wollte wie ich, dies:

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frisches Artischocken Risotto oder: wieviel Glück passt auf einen Teller?

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Zugegeben: ich mache es mir mit meinen absoluten Lieblingsgemüsen nicht sehr leicht. Während ich mich an Artischocken und Zucchiniblüten in meiner Zeit in Italien in Hülle und Fülle erfreuen konnte, ist es hier in Deutschland oft schwer bis fast unmöglich diese beiden Schätze in vergleichbarer Qualität zu finden.

Umso glücklicher, ja gar vor Freude strahlender war ich, als ich vor ein paar Tagen wirklich wunderschöne, frische kleine Artischocken entdeckt habe. Und das tatsächlich an genau dem Tag, an dem ich einen Artikel darüber las, dass der Start der Artischocken Saison in Italien ja gerade in den Startlöchern stünde. „Oh weh, ich muss bald mal wieder nach Italien, eine schöne Artischocke „alla romana“ würden mich grad auch richtig glücklich machen“, dachte ich noch, nur um ein paar Stunden später im Gemüseladen um die Ecke selbst fündig zu werden. Manchmal liegt das (essbare) Glück wohl doch ganz nah.. 😉

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten diese wunderschöne Zauberfrucht zuzubereiten; mein Rom-Herz und ich haben sie aber klassisch auf römische Art zu- und dann zu einem Risotto weiterverarbeitet. Weiterlesen